Wo liegt eigentlich dieser Babelsberg?
29. Juli 2009 | Von Christian S. | Kategorie: DFB-Pokal“Wo liegt eigentlich dieser Babelsberg?”, fragte mich mein Freund Simon, als wir uns über das anstehende DFB-Pokalspiel gegen den SV Babelsberg 03 unterhielten. “Und weißt du zufällig auch, wie hoch er ist?”
“Na klar”, sagte ich, obwohl ich es selbst nicht wusste, “der Babelsberg liegt direkt hinter München und ist gut und gerne … äh, viertausend Meter hoch.”
“Du lieber Himmel, viertausend Meter”, meinte Simon. “Sicherlich nicht die besten Bedingungen für ein Fußballspiel.”
Mittlerweile weiß ich natürlich, dass Babelsberg der größte Stadtteil von Potsdam ist und somit wesentlich näher an Berlin liegt als an München. Und dass der Trainer des SV Babelsberg 03 Dietmar Demuth heißt, der sich zwischen 1979 und 1983 für Bayer Leverkusen die Fußballschuhe schnürte und in seinen 59 Spielen immerhin 14 Tore für Bayer schoss.
Der Trainer des Regionalligisten träumt nun von der Pokal-Sensation und sagt ganz offen:
“Hoffen und Träumen ist immer erlaubt. Ich habe bisher in meiner Laufbahn noch nie an einer Pokal-Sensation mitwirken dürfen. Vielleicht drehen wir ja nun mit Babelsberg ein Fußball-Märchen.” (express)
Vielleicht drehen sie sich am kommenden Freitag aber auch nur im Kreis, wenn sie von Augusto und Co. schwindelig gespielt werden. Warten wir es ab.
Wie sehr disqualifiziert es mich eigentlich, dass ich in der Lage bin Babelsberg spontan mit “Gute Zeiten, schlechte Zeiten” zu assoziieren?
[...] umgibt mich in Bezug darauf noch immer ein gewisses 5:0-Testspiel-Feeling. Wir treten gegen dieses Babelsberg an. Man verzeihe mir meine Respektlosigkeit – vielleicht werde ich ja morgen schon auf den [...]
@Sebastian – Eigentlich gar nicht. Schließlich bin ich immer noch ein sehr großer Andreas Elsholz-Fan.
Also viel weiter kann ich in dieses Thema eigentlich gar nicht einsteigen ;-) Ich weiß das ganze auch mehr aus zweiter Hand und für Andreas Elsholz musste ich Wikipedia zu Rate ziehen ;-)
[...] schönes Spiel gehofft. (Warum auch nicht? Hatte nicht sogar Dietmar Demuth erst kürzlich noch gesagt: “Hoffen und Träumen ist immer erlaubt”? [...]